Welches Format haben Sie im Schrank?

Kleidung, farblich geordnet im Schrank.

Unsere Kleidung ist mehr als Schutz gegen Umwelteinflüsse. Sie zeigt unsere Identität und unser Selbstbild im Außen. Sie verrät, ob wir uns wohlfühlen und wie wir dem Leben begegnen.

Leider werden nicht alle Kleidungsstücke in unserem Schrank dem heutigen Format, das wir haben, gerecht – weder dem der Kleidergröße noch dem Menschen, zu dem wir im Laufe der Zeit geworden sind.

Das führt zu dem berüchtigten Schrank „voll mit Nichts anzuziehen“, der zwar Erinnerungen, Gefühle, Gerüche und Emotionen der vergangenen Tage beinhaltet, aber nichts für unser Heute und Hier und unseren Erfolg tut.

Deshalb räumen Sie Ihren Schrank auf. Das reinigt und inspiriert. Es bringt Platz und Energie für neue Geschichten des Lebens. Ein stimmiges „Kleidersystem“ ist Grundvoraussetzung für ein freudiges und stilsicheres Angezogen-Sein und Auftreten.

In wenigen Schritten zu einem freudigen und stilsicheren Angezogen-Sein und Auftretenund so funktioniert´s prima:

Meinen Schrank habe ich mit dem System von Elika Gibbs, „DER Frau Dr. Kleiderschrank“ zu meinem Freund gemacht: „Mit System zu gutem Stil – Endlich Ordnung im Kleiderschrank“ von Elika Gibbs, erschienen bei BusseCollection (ISBN 978-3-512-04006-1).

Schritt 1 – Eine gute Vorbereitung

Planen Sie sich Zeit ein – und richten sich darauf ein, dass es für ein paar Tage ein bisschen wüst aussieht.

Besorgen Sie sich Körbe, Tüten, Schachteln zum Sortieren.

Ich habe mir außerdem auch einheitliche Bügel gekauft (bspw. solche…ganz schmale, damit viel Platz hat, mit „Samt“beschichtung, damit nichts runterfällt…).

Schritt 2 – Alles Anprobieren! Alles!

Alles muss aus dem Schrank raus und anprobiert werden. Am besten nehmen Sie sich eine Kategorie nach der anderen vor – also erst die Hosen, dann die Blusen/Hemden, dann die Shirts … – so können Sie alle in Sachen Schnitt, Passform und Aussehen gut miteinander vergleichen und sich entscheiden, was bleibt oder geht.

Außerdem können Sie so auch Ihre Zeit für das Sortieren gut einteilen.

Schritt 3 – Stapel machen – Alles, was Sie anprobiert haben, sortieren Sie in folgende Stapel:

  • Behalten – darf später wieder einziehen
  • Kann/ darf weg – kommt zum SecondHand, in die Kleiderspende …
  • Vielleicht – muss noch ein zweites Mal angeschaut werden, wenn Sie mit dem Rest durch sind
  • Muss geändert/repariert werden – hier wichtig Ihre Längen/ Ihr Schnitt?
  • Muss gereinigt werden – nur saubere Sachen ziehen wieder ein
  • Bekommt den absoluten SONDERStatus „ErinnerungsHerzstück“ – kommen in die Erinnerungskiste hinten im Schrank

Schritt 4 – Einräumen in den Schrank

Machen Sie Ihren Schrank sauber und überlegen Sie sich, ob Ihre Schrankorganisation noch so passt (Hängelängen ?) . Gegebenenfalls ist das der richtige Zeitpunkt zum Umbauen. Ich habe beispielsweise in den unteren Regionen lieber Schubladen als Regalböden, weil ich besser dran komme und nicht immer alles umfällt.

WICHTIG: Bitte sortieren Sie nach Kategorie und Farbe, denn dadurch können Sie besser kombinieren und wissen, was Sie alles haben.

Ein gut organisierter Kleiderschrank – weitere Tipps

Überlegen Sie sich, ob Sie Ihre Sommer- und Wintergarderobe trennen (dann KÖNNEN Sie mindestens zweimal im Jahr sichten).

Sorgen Sie für gute Verpackung (luftdicht, mottengeschützt).

Übrigens, auch ein aufgeräumter Schuhschrank macht glücklich 🙂 und auch das funktioniert nach dem gleichen System prima.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Ankommen im Heute und Hier.

Und wenn Sie merken, dass Sie dabei Unterstützung brauchen – wenn Sie mehr darüberhinaus wissen wollen, was Sie für Ihren Erfolgs-Fokus noch brauchen und was ganz genau Ihre Schokoladenseiten sind, dann bin ich gerne für Sie da.

Herzlich, Ihre Evelyn Siller

© Evelyn Siller ® – Stil und Strategie für Ihren Erfolg

#Kleiderschrank aufräumen #Organisation im Kleiderschrank #Tipps und Tricks für einen perfekten Kleiderschrank

Schwarz oder Blau? Wählen Sie klug.

Zwei Herren im schwarzen und blauen Anzug.

Durch das „Weg von der Krawatte“ und „Hin zum Du“ lockern sich viele bisher gültigen Spielregeln. Diese bislang berechenbare Routine mag vielleicht für etwas Steifheit gesorgt haben, bot aber auch immer einen sicheren Rahmen für das, was „erlaubt ist und gefällt“. Diese neue Freiheit macht es also nicht einfacher.

Die Frage „Was soll ich jetzt bloß anziehen?“ ist wichtiger denn je

Ihre Kleidung ist Ausdruck Ihres Selbstbildes und zeigt auch, ob Sie es verstehen, im jeweiligen Rahmen den richtigen Ton und die richtige Botschaft zu senden.

Die Frage nach dem perfekten Business-Outfit kann nicht generell beantwortet werden. Es kommt immer darauf an – sowohl auf die Branche als auch in welcher Rolle/ Funktion Sie dort unterwegs sind. Banker sehen anders aus als Architekten, Lehrer anders als Informatiker. Mal ist der Anzug/das Kostüm das absolute Must-Have, mal würden Sie damit komplett overdressed unterwegs sein.

Es kommt also auf das Umfeld und Ihre Zielsetzung an. Aber unabhängig von Stil und Form können Sie immer die Farben nutzen.

Manche Farben lassen uns aufgrund unserer eigenen Färbung in Haut, Augen und Haaren fitter, gesünder, vitaler wirken.

Farben eines Outfits sind mehr als Ausdruck modischen Empfindens.

Die Farben, die Sie tragen, wirken – ganz egal, für welche Branche Sie tätig sind. Unser Farbempfinden und die Auswirkung auf unsere Emotionen sind uns in den letzten Jahrhunderten förmlich in „Fleisch und Blut“ übergegangen.

Bestimmte Farben lösen in uns Assoziationen aus, ohne dass wir das in dem Moment genau erklären können: Dunkle Farben wirken auf uns beispielsweise kompetenter als helle Farben. Pastellige Farben lösen mehr Schutzbedürfnis aus als kräftige Farben. Einige Farben wirken eher weiblich, andere eher männlich. Die Psychologie der Farben greift tiefer als wir glauben.

Grundsatzfrage – Schwarz oder Blau?

Im Business geht es oftmals um die Frage „Schwarz oder Blau“. Was ist nun richtig und angebracht? Diese Frage lässt sich mit einem kleinen Rückblick in die Geschichte beantworten:

Im Laufe der Zeit konnten die Menschen ihre Stoffe immer besser einfärben. Die Techniken hierzu wurden verbessert, es gab neue Erkenntnisse und auch der Mensch als Individuum wurde gesellschaftlich immer wichtiger.

Das führte dazu, dass die Kleidung immer bunter und schmückender wurde. Gerade im 14. und 15. Jahrhundert nahm das Aufputzen immens zu. Männlein und Weiblein waren farbenprächtig und aufgerüscht unterwegs. Kleidung wurde zum Mittel, seinen Wohlstand und die Zuordnung zu seiner Klasse zu demonstrieren. Je prachtvoller, desto besser.

Doch dann kam der geistige Umschwung: Wer es „zu bunt“ trieb, war kein tugendsamer, gottgefälliger, gelehrter und vornehmer Mensch – das Schwarz hielt Einzug: Die kirchlichen Würdenträger, Amts- und Staatspersonen trugen schwarze Amtsroben und hoben sich so vom normalen Volk ab.

Diese Distanz schafft Schwarz auch heute noch. Denken Sie an die Richter und Pfarrer. Im Business ist sie die Farbe des Chefs und wenn es einen besonderen Anlass gibt, kommt auch immer noch die schwarze Tracht zum Einsatz – sei es beim „black tie“ oder dem „kleinen Schwarzen“.

Blau ist immer noch kompetent, jedoch für unser Empfinden zugewandter und freundlicher als Schwarz. Es steht deshalb als Farbe des Vertrauens, der Kompetenz und der Loyalität. Daraus speisen sich bspw. auch der Dresscode auf der politischen Bühne oder die Gestaltung vieler Firmenlogos.

Außerdem ein Wort zu Grau

Um das Spektrum der dunklen Farben abzurunden: Anthrazit als abgeschwächtes Schwarz funktioniert natürlich immer. Wenn das Grau heller wird, sollten Sie an die Assoziation von mausgrau = langweilig und unscheinbar denken, auch wenn Nicht-Auffallen ja auch ab und an von Vorteil sein kann.

Die richtige Farbwahl für Sie

Wenn Sie Chef sind, dann sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Ihre MitarbeiterInnen Ihnen das Schwarz nicht krumm nehmen, sondern es vielleicht auch ab und an erwarten.

Wenn Sie bei Ihrem Chef schon optisch einen guten Eindruck hinterlassen wollen, sollten Sie bedenken, dass Sie es nicht zu bunt treiben – dann ist ein tiefes Mitternachtsblau ein guter Schritt in die richtige Richtung. Dunkles Anthrazit als nicht ganz schwarzes Schwarz geht auch immer, um Format zu zeigen.

Mit den entsprechenden Accessoires (Krawatte, Tuch, Einstecktuch u.ä.) können Sie dann etwas mehr Farbe bekennen – denn auch hier gilt, dass diese Farben wirken: Wählen Sie das angriffslustige, starke und manchmal arrogant wirkende Rot oder lieber ein freundliches, zugewandtes Mittelblau oder gar ein sensibles, einfühlsames Rosa? Was ist richtig?

Ganz genau: Es kommt darauf an, welchen Eindruck SIE erwecken wollen!

Und wenn Sie dazu noch mehr Fragen haben, bin ich gerne für Sie da.

Herzlich, Ihre Evelyn Siller

© Evelyn Siller ® – Stil und Strategie für Ihren Erfolg

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